Alltag
Ernährung, die den Restaurantbesuch überlebt
Die meisten Ernährungspläne scheitern nicht am Wissen, sondern am ersten Business-Lunch. Ein fixer Mahlzeitenplan sagt dir, was du um 12:30 Uhr isst – und bricht in dem Moment, in dem der Kunde sagt: Wir gehen essen. In einer Stadt wie Düsseldorf ist das kein Ausnahmefall, sondern der Normaltag.
Ich arbeite deshalb mit einem Rahmen statt mit Vorschriften. Du lernst, ein Restaurantgericht grob einzuschätzen, dein Protein zu sichern und den Rest des Tages darum herum zu bauen. Kein Kochen nach Plan, das du ohnehin nicht durchhältst.
Methode
Makros statt Verbote
Es gibt keine verbotenen Lebensmittel – es gibt nur Mengen, die in deinen Tag passen oder nicht. Altbier, Brauhaus, das Eis an der Kö: nichts davon ruiniert deinen Fortschritt, solange die Gesamtbilanz stimmt. Was ihn ruiniert, ist ein Plan, der so streng ist, dass du ihn am Wochenende komplett über Bord wirfst.
Konkret heißt das: Protein zuerst, meist 1,6 bis 2,2 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht, weil das im Defizit die Muskelmasse schützt. Kohlenhydrate und Fett verteilst du danach so, wie dein Tag es zulässt. Getrackt wird per Barcode-Scan in der App – nicht als Selbstzweck, sondern damit wir über Zahlen reden statt über Gefühl.
Ortsunabhängig
Warum du für Ernährung keinen Coach vor Ort brauchst
Ernährungscoaching lebt nicht von räumlicher Nähe. Ich muss nicht im Raum stehen, während du isst – ich muss deine Zahlen lesen: den Wochenschnitt aus täglichen Messungen, deine Umfänge, deine Kraftwerte im Trainingslog. Das läuft über die App, egal ob du in Oberkassel, Bilk oder Flingern wohnst.
Der Vorteil: keine Anfahrt, keine festen Termine, dafür sieben Tage Betreuung statt einer Stunde pro Woche. Wenn du vor dem Kühlschrank stehst und nicht weiterweißt, schreibst du mir – und bekommst eine Antwort von mir, nicht von einem Bot.